Psychologisches Coaching 

Der Beratungsverlauf wird nach dem Erstgespräch und nach der Auswertung der Testdiagnostik mit dem Klienten* erarbeitet.

  • Erstgespräch  - Integriert sind: Subjektive Krankheitstheorie und individuelles Health Belief Modell, Krankheitsinformation und Psychoedukation. Erarbeitung individueller Therapieziele.
  • 2.    Sitzung:  Analyse der Arbeits-Situation und Testdiagnostik

Überblick über Sitzungsinhalte - die Elemente der ACT werden integriert.

  • Rolle der Gedanken bei der empfundenen Beeinträchtigung
  • Unterstützende   Gedanken und ermutigende Selbstverbalisation
  • Die Rolle der Aufmerksamkeit und Methoden der Aufmerksamkeitslenkung
  • Grundlagen von Stress und Stressbewältigung
  • Alltägliche, wiederkehrende Stressoren und Zunahme der Beeinträchtigung durch die Symptome
  • Kognitive und imaginative Methoden
  • Genusstraining
  • Verbesserung der Kommunikation
  • Fazit & Rückfallprophylaxe


Sitzung 1
Im Anschluss an ein erstes Kennenlernen beschäftigt sich der Klient* mit seinen bisherigen persönlichen Erfahrungen mit eventuellen vergangenen Krisen und aktuellen; eigene Bewältigungsmaßnahmen werden erfasst und erste Ziele formuliert

Sitzung 2
Eine ausführliche Informationen und psychologische Erklärungsmodedellen. Besprechung der situativen Einbettung der Beschwerden in den Alltag. Die Ziele werden bearbeitet und konkretisiert. Bei Bedarf werden  Entspannungs-  oder Achtsamkeitsübungen für den Alltag besprochen.

Darstellung eines möglichen  weiteren Beratungsverlaufes:

Sitzung 3
Analyse der Problemebene: Konflikte mit Kollegen; Untergebenen, Chefs, alte dysfunktionale Oberpläne aus der Herkunftsfamilie. Einführung der Begriffe von entmutigenden bzw. ermutigenden Gedanken. 
Sitzung 4
Imaginationsübungen zur Erleichterung in den Einstieg in das Thema „Gedanken“. Der Zusammenhang zwischen Gedanken und den damit assoziierten Gefühlen wird dargestellt und vom Klienten* auf die Konfliktsituation übertragen. Bearbeitung des Begriffs der „negativen Gedankenlawine“.
Doppel- Sitzung 5
Zur Umstrukturierung entmutigender Gedanken bezüglich der Symptome werden „neue“ hilfreiche Gedanken/ Kognitionen gesucht und vom Klienten umgesetzt. Die Bewertung von Situationen und deren Effekt wird anhand psychologischer Modelle (A- B- C) erläutert.
Sitzung 6
Der Stellenwert der Aufmerksamkeit wird erörtert und der Klient* erfährt den positiven Effekt, den die Aufmerksamkeitsumlenkung auf das Ausmaß der Wahrnehmung der Symptome hat.
Sitzung 7
Darstellung von Psychobiologie von Stress und Stressreaktion. Identifikation von internen und externen Stressoren. Elaboration des Zusammenhangs zwischen individuellen Stressoren und Stressreaktion.
Sitzung 8
Identifikation und Maßnahmen zur Reduktion wiederkehrender Stressoren. Der Einfluss von internen bzw. externen Stressoren auf die Zunahme der Beeinträchtigung durch die Symptome.
Sitzung 9
Abschlusses Themenblocks „ Stress und Stressreaktionen“. Körperliche Betätigung als weitere Maßnahme zur Reduktion der Beeinträchtigung. Einführung der Technik des „ Mentalen Zielmanagements“ als imaginative Methode zur Bewältigung des Problems.
Sitzung 10
In dieser Sitzung geht es darum, alle Sinne wieder positiv auf Genuss einzustellen. Hierzu werden verschieden positive Sinneserfahrungen erörtert.
Es werden Möglichkeiten zum Genießen im Alltag bearbeitet.
Sitzung 11
Einführung in das Kommunikationstraining von Hinsch mit Rollenspielen
Sitzung 12
Anhand der Ziele aus Stunde 1 werden die Entwicklungen nochmals überprüft. Zusammenstellung der Bewältigungsmöglichkeiten („Selbsthilfe- Koffer“) zur Vermeidung von Rückfällen und Prophylaxe. 


 
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